Hessische Jahrgangsmeisterschaften auf der Langbahn

Am Wochenende 22./23.6 trafen sich Hessens schnellste Nachwuchsschwimmer zum Ausschwimmen der Jahrgangsmeistertitel im Auebad Kassel. Insgesamt 469 Schwimmer aus 54 hessischen Vereinen maßen sich in insgesamt 30 Wettkämpfen und auch der WSV war mit 9 Athleten bei hochsommerlichen Temperaturen am Start.

Gleich am im ersten Abschnitt am Samstag Vormittag konnte der WSV in den Kampf um die Medaillen eingreifen: über 200m Rücken gingen im Jahrgang 2009 Gold in 3:00,67 an Olivia Haake und Bronze in 3:04,05 an Sarah Fischer.

Kaum hatte dann nach der Mittagspause und einem kleinen Sonnenbad für die Zuschauer im Außenbereich der Schwimmbadanlage der zweite Veranstaltungsabschnitt begonnen, stand mit 100m Schmetterling auch schon der Wettkampf an, in dem sich der WSV nach vielen Titeln in den letzten Jahren besondere Medaillenhoffnung machen konnte. Und so war es dann im Jahrgang 2006 auch wieder die Titelverteidigerin Ronja Volk, die sich in einem umkämpften Rennen in einer Zeit von 1:09,99 von ihrer besten Seite zeigte und sich anschließend folgerichtig die Goldmedaille abholen durfte.

Im folgenden Rennen über 100m Rücken standen die Favoriten im Jahrgang bereits fest und so standen die drei Siegerinnen von den 200m erneut auf dem Podest, nur in etwas veränderter Reihenfolge:  Silber ging an Olivia (1:27,57) und erneut Bronze an Sarah (1:28,07).

Karl Kratz verpasste derweil die Bronzemedaille über 100m Schmetterling nur um Hundertstel und landete mit der Zeit 1:06,79 auf Rang vier.

Zum Abschluss des ersten Tages wurde dann erneut Olivia zum Siegerpodest gerufen: 200m Lagen in 3:11,32 und damit die Silbermedaille.

Der Sonntag begann dann mit 200m Schmetterling, in denen es für Ronja nicht ganz für eine Medaille reichte, aber auch hier konnte sie mit einem vierten Platz und einer neuen persönlichen Bestzeit zufrieden sein. 

Auf den folgenden 100m Freistil war der WSV dann gleich fünffach vertreten und erneut holte Olivia sich eine Silbermedaille in einer Zeit von 1:15.93. Deutlich schneller war Karl Kratz unterwegs, doch mit 0:58,07 fehlten ihm fünf Hundertstel für eine Medaille in seinem Jahrgang (2005) und so landete er erneut auf dem guten, aber undankbaren vierten Platz. Ebenso erging es Leonard Kevin Metzger, der sich mit einer guten Leistung und einer Zeit von 1:07,00 in seinem Jahrgang (2007) mit Platz vier zufrieden geben musste.

Alle weiteren WSV Athleten, die ebenso die gegenüber dem letzten Jahr heraufgesetzten Qualifikationszeiten geschafft hatten (Colin Rollmann, Finja Kerlen, Hannah Bohn und Lene Plücker) konnten sich mit starken Auftritten in den Staffeln oder neuen persönlichen Bestzeiten beweisen.

Unter dem Strich bleiben nach dem letzten Saisonauftritt 18/19 auch in der Breite mehr als ordentliche Leistungen mit einem wie in Großkrotzenburg gewohnt sehr starken Nachwuchs. Nach der Rückkehr aus Kassel gehen nun nach einer letzten Trainingswoche alle Schwimmerinnen, Schwimmer, Trainerinnen und Trainer in die wohlverdiente Sommerpause.